Claudius Weisensee

Gehwegparken in Berliner Straße prüfen

Hintergrund ist, dass denjenigen Anwohnern und Anwohnerinnen, die mit ihren Kraftfahrzeugen auf der Berliner Straße parken - und das schon zum Teil seit 30 Jahren - kürzlich einen Zettel der Stadt Einbeck hinter die Scheibenwischer geklemmt wurde, in dem darauf hingewiesen wird, dass durch parkende Autos die von der Straßenverkehrsordnung vorgeschriebene Mindestbreite von 3,05 Metern unterschritten werde. Das Parken sei deshalb in der Berliner Straße verboten. Weisensee plädierte dafür, dass die Stadt prüfen solle, ob durch eine farbliche Markierung auf der Seite des breiteren der beiden Fußwege und eine Beschilderung ein Gehwegparken erlaubt werden könne, so dass die erforderliche Fahrbahnbreite erreicht werde. Überlegenswert sei auch der Vorschlag eines Anwohners, ob die Stadt Eigentum an dem brachliegenden Grundstück an der Ecke Berliner Straße / Sülbecksweg erlangen könne, um es zu einem Anwohnerparkplatz umzugestalten. Das hänge aber natürlich von der Eigentumssituation ab, erklärte der von FDP, Bündnis 90 / Die Grünen, GfE und Bürgerliste Kreiensen unterstützte Kandidat. Die Anwohnerinnen und Anwohner machten zur Unterfütterung ihres Anliegens darauf aufmerksam, dass fließender öffentlicher Allgemeinverkehr aufgrund der Straßenlage weder notwendig noch praktikabel sei. Darüber hinaus verwiesen sie darauf, dass das Parken auf der Fahrbahn zu einer Reduzierung der Geschwindigkeit durchfahrender Fahrzeuge und damit zu weniger Lärm und einer Verkehrsberuhigung beitrage. Müllabfuhr und Rettungsdienste hätten sich über Jahrzehnte nicht über eine zu enge Fahrbahn beschwert. Selbst breite Einsatzfahrzeuge (Feuerwehr, Krankentransporte etc.) hätten nach Aussage der Anwohnerinnen und Anwohner ohne Einschränkung stets freie Zufahrt.